Dr. Serkan Het

Persönliche Merkmale und Arbeitsstil

Ich bin ein aufmerksamer, hilfsbereiter, empathischer und humorvoller Mensch. Daher empfinde ich Interesse und Freude, wenn ich mit Menschen kommunizieren und aktiv sein kann, mit ihnen arbeiten, sie verstehen, beraten, motivieren und auch von ihnen lernen kann. Nicht zuletzt waren es diese Freude und dieses Interesse am Menschen, die mich zum Studium der Psychologie geführt haben.

Ich verstehe die Zusammenarbeit mit Menschen stets als eine Teamarbeit. Mein Menschbild ist davon geprägt, dass Menschen selbstständig Ihre Ziele erreichen und sich selbst am besten helfen können, sofern sie motiviert sind oder motiviert werden, Kompetenzen vermittelt bekommen, wie sie an ihr Ziel gelangen können und eine Möglichkeit haben, ihre Veränderungsschritte in einer vertrauensvollen, wertschätzenden Beziehung zu besprechen. Meine Arbeitsweise wird daher von Ihren Anliegen, Ihren Wünschen und Ihren Veränderungszielen oder der Herleitung dieser bestimmt. Sie zu verstehen und Sie dabei zu unterstützen sich selbst besser zu verstehen, hat daher für mich höchste Priorität. Erst im Anschluss leite ich mit Ihnen Lösungsschritte her und begleite Sie auf Ihrem Weg der Zielerreichung, sofern Sie diesen gehen möchten. Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten, Sie zu beraten und in schweren Zeiten Ihres Lebens bei Ihnen zu sein, ist mein Anliegen. Dabei ist es mir wichtig, Ihre Persönlichkeit mit all ihren Stärken und Schwächen kennenzulernen und Sie in die Arbeit mit Ihnen zu integrieren. Es geht mir stets darum, mit Ihnen Ihre Belastungen zu verstehen und begleitend zu reduzieren, ohne Sie als Mensch grundsätzlich zu verändern. Offenheit, Wertschätzung, Belastbarkeit, Entscheidungsfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Transparenz sind meine Stärken, die ich in der Zusammenarbeit mit Ihnen für Sie einsetze.

Berufliche
Qualifikationen

Nach Abschluss des Psychologiestudiums im Oktober 2003 an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf war ich in der selbigen in Lehre und Forschung (Humane Stressforschung) tätig.

Im April 2008 habe ich die Vollzeitausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten an der Ruhr-Universität Bochum abgeschlossen und die Approbation für psychotherapeutische Behandlungen erhalten. Anschließend habe ich fünf Jahre in der Psychotherapeutischen Ambulanz der Diplom-Psychologen Eric Eigen und Martin Kleinschnitger in Hamm gearbeitet. Seit 01.07.2013 verfüge ich über eine eigene Praxis mit Zulassung für die Behandlung von gesetzlich versicherten Patienten in Frankfurt am Main.

Zudem habe ich Zusatzqualifikationen für die qualifizierte, psychotherapeutische Behandlung von psychischen Traumen (Psychotraumatologie) und für die psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen erlangt. Aufgrund meiner Sprachkenntnisse biete ich meine Leistungen auch in englischer und türkischer Sprache an.

Mein Interesse an der Stressforschung habe ich weiterhin verfolgt und neben meiner Praxistätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre an der Ruhr-Universität Bochum (Arbeitseinheit Kognitionspsychologie) fortgesetzt. Hierdurch war es mir möglich, meine Promotion im Sommer 2009 („Die Cortisolreaktion auf akuten psychischen Stress – Situative Auslöser und kognitiv-emotionale Effekte.“) abzuschließen. Mir ist die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis wichtig. So kann ich aktuelle Ergebnisse der psychologischen Forschung in meine Praxistätigkeit für Sie einfließen lassen. Publikationen von mir finden Sie in den folgenden Fachzeitschriften:

Het, S., Vocks, S., Wolf, J.M., Hammelstein, P., Herpertz, S., Wolf, O.T. (2015). Blunted neuroendocrine stress reactivity in young women with eating disorders. Journal of Psychosomatic Research, 78(3), 260-267.
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Kinner, V.L., Het, S., Wolf, O.T., (2014). Emotion regulation: exploring the impact of stress and sex. Frontiers in Behavioral Neuroscience, 8, 397.
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Teismann, T., Förtsch, E.-M., Baumgart, P., Het, S., Michalak, J. (2014). Influence of violent video gaming on determinants of the acquired capability for suicide. Psychiatry Research, 215, 217-222.
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Teismann T., Het, S., Grillenberger, M., Willutzki, U., Wolf, O.T. (2013). Writing about life goals: Effects on rumination, mood and the cortisol awakening response.  Journal of Health Psychology,18 (7).
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Het, S., Schoofs, D., Rohleder, N., Wolf, O.T. (2012). Stress induced cortisol elevations are associated with reduced negative affect after stress: Indications for a mood buffering cortisol effect. Psychosomatic Medicine, 74, 23-32.
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Het, S., Rohleder, N., Schoofs, D., Kirschbaum, C. Wolf, O.T. (2009). Neuroendocrine and psychometric evaluation of a placebo version of the “Trier Social Stress Test”. Psychoneuroendocrinology, 34 (7), 1075-1086.
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Het, S., Wolf, O.T. (2007). Mood changes in response to psychosocial stress in healthy young women: effects of pretreatment with cortisol. Behavioral Neuroscience, 121 (1), 11-20.
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Het, S., Ramlow, G., Wolf, O.T. (2005). A meta-analytic review of the effects of acute cortisol administration on human memory performance. Psychoneuroendocrinology, 30, 771-784.
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Tabellarische
Vita

Sie erhalten hier eine tabellarische Vita zu meiner Person.